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Liturgische Feier der Osternacht
Verfasst von pfaffe am 7. Mai 2010 - 15:02
Liturgische Feier mit Lob des Osterlichtes und Weitergabe des Lichtes auf Osterkerzen der Gottesdienstteilnehmer. Mit Taufe(n) oder Taufgedächtnis und Abendmahlsfeier. Festliche Musik als Verkündigungselement.
Zur Enstehungsgeschichte:
Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde in unserer Gemeinde damit begonnen, dem einzigartigen Stellenwert des Osterfestes als christlichem Hauptfest entsprechend, am Vorabend des Ostersonntags einen liturgischen Gottesdienst in Anlehnung an altkirchliche Übungen zu feiern.
Im Laufe der Praxis hat sich die gegenwärtige Ordnung bewährt. Sie hält sich traditionsgemäß an die Einteilung des Gottesdienstes in sieben Teile, die, beginnend mit dem Einzug des Osterlichtes in die dunkle Kirche, über Lesungen und Gebete, Taufe oder Taufgedächtnis, besonderer Herausstellung des Auferstehungsevangeliums, musikalischer oder verbaler Verkündigung und schließlich der Abendmahlsfeier eine an der Heilsgeschichte orientierte Dramatik abbilden.
Erfahrungen:
Die traditionellen Hymnen, Lieder, liturgischen Melodien und Gebete bezeugen natürlich in besonderer Weise die Verbundenheit mit den Wurzeln des christlichen Gottesdienstes. Die nun über zwei Jahrzehnte gewonnene Erfahrung zeigt aber auch, welche belebenden Impulse von solchen liturgischen Formen sowohl für die sonntäglichen Gottesdienste als auch für die Frömmigkeit der Gemeindeglieder ausgehen.
Besonderheiten:
Dunkle Kirche zu Beginn
Ablauf:
A. Einzug des Osterlichtes
B. Österlicher Lobpreis (Exultet)
C. Lesungen und Gebete
D. Die Taufe als Unterpfand des neuen Lebens (Taufe(n) oder Taufgedächtnis)
E. Das Lob des Osterevangeliums
F. Verkündigung der Osterbostschaft (Kurzpredigt und/oder festliche Musik)
G. Abendmahlsfeier