- im Rheinland
- Aachen (2)
- Altenkirchen (1)
- An Nahe und Glan (1)
- An Sieg und Rhein (2)
- An der Agger (0)
- An der Ruhr (0)
- Bad Godesberg-Voreifel (0)
- Birkenfeld (0)
- Bonn (1)
- Braunfels (0)
- Dinlaken (1)
- Duisburg (0)
- Düsseldorf (0)
- Düsseldorf-Mettmann (0)
- Essen (0)
- Gladbach-Neuss (0)
- Jülich (0)
- Kleve (0)
- Koblenz (3)
- Krefeld-Viersen (1)
- Köln-Mitte (0)
- Köln-Nord (0)
- Köln-Rechtsrheinisch (0)
- Köln-Süd (0)
- Lennep (2)
- Leverkusen (0)
- Moers (0)
- Niederberg (0)
- Oberhausen (0)
- Ottweiler (0)
- Saarbrücken (1)
- Simmern-Trarbach (0)
- Solingen (8)
- St. Wendel (0)
- Trier (1)
- Völklingen (0)
- Wesel (0)
- Wetzlar (2)
- Wied (1)
- Wuppertal (1)
- in Westfalen
- Arnsberg (0)
- Bielefeld (0)
- Bochum (1)
- Dortmund-Mitte-Nordost (0)
- Dortmund-Süd (0)
- Dortmund-West (1)
- Gelsenkirchen und Wattenscheid (0)
- Gladbeck-Bottrop-Dorsten (0)
- Gütersloh (2)
- Hagen (0)
- Halle (0)
- Hamm (7)
- Hattingen-Witten (0)
- Herford (0)
- Herne (0)
- Iserlohn (0)
- Lübbecke (0)
- Lüdenscheid-Plettenberg (0)
- Lünen (0)
- Minden (0)
- Münster (1)
- Paderborn (0)
- Recklinghausen (0)
- Schwelm (0)
- Siegen (1)
- Soest (1)
- Steinfurt-Coesfeld-Borken (1)
- Tecklenburg (0)
- Unna (1)
- Vlotho (0)
- Wittgenstein (0)
- für bestimmte Altersgruppen
- für Familien
- für Frauen oder Männer
- zu besonderen Zeiten, an besonderen Orten, zu besonderen Gelegenheiten
- Suche nach Kirchenkreis und Zielgruppe
- für Kirchenferne
- für Menschen mit Behinderungen
- mit besonderen Akzenten
Anmeldung
Kino und Kirche
Verfasst von bob am 14. Juni 2010 - 10:43
Filme gehören zur Lebenswirklichkeit unserer Zeit. Sie setzen sich mit aktuellen Fragen und persönlichen Schicksalen auseinander und lösen dabei intensive Eindrücke aus, die zu spontanen, emotionalen Reaktionen führen. Dabei spiegeln sie bestimmte Werte wider und legen moralische Maßstäbe an. In der Form eines Gottesdienstes werden aus einem bekannten Film einzelne Szenen aus christlicher Sicht reflektiert bevor sie gezeigt werden.
"Kino und Kirche" ist ein Gottesdienst für Jung und Alt. Besonders angesprochen sind Menschen, die selten in einen "normalen" Gottesdienst gehen. Diesen Gottesdienst gibt es nun schon seit gut 2002. Es kommen zwischen 90 und 150 Besucher. Das Konzept wurde im Rahmen des ökumenischen Kirchentages 2010 in München vorgestellt.
Es ist ein Gottesdienst, der auf drei Säulen ruht:
1. Ein guter Film, der zu biblischen Texten in Beziehung gesetzt wird. Beide legen sich gegenseitig aus.
2. Ein Chor, bei dem Menschen begeistert mitmachen, die mit dem klassischen Kirchenchor nicht erreicht werden.
3. Eine gute gemeinsame Mahlzeit passend zum Film, weil Leib und Seele zusammen gehören.
Zur Enstehungsgeschichte:
Auf der Suche nach neuen Formen, Gottesdienst zu feiern, sind zwei Pfarrer unserer Gemeinde auch ihre gemeinsame Leidenschaft für gutes Kino gestoßen. Gleichzeitig wurde ein Projektchor gegründet, der die Kinogottesdienste begleitet und Gospels als neue Form der Kirchenmusik mit einbringt. Die Verbindung mit einem gemeinsamen Essen ließ das Motto: „Kirche mit Genuss“ entstehen.
Erfahrungen:
Ein sehr breites Spektrum von Besuchern fühlt sich angesprochen: Viele Familien mit ihren Kindern, dazu auch viele Menschen, die nicht zu den üblichen Gottesdienstbesuchern zählen, aber auch die Kerngemeinde nimmt zahlreich teil. Die Vorbereitung ist intensiv, aber sie macht auch viel Spaß. Der Umgang mit der erforderlichen Technik kann schnell gelernt werden und ist einfach zu bewältigen. Ein leistungsstarker Beamer in Verbindung mit einer großen Projektionsfläche und eine gute Lautsprecheranlage steigern den Genuss.
Besonderheiten:
Durch wenige Requisiten verwandelt sich der Gottesdienstraum in ein Kino. Ein mannshoher Oskar begrüßt die Gäste am Eingang, Popcorn liegt auf dem Gang, Unterhaltungsmusik erklingt beim Betreten des Raumes. Von alten Plakaten lächeln uns James Dean und Marilyn Monroe zu. Nach der Begrüßung wird es dunkel. Der erste Ausschnitt wird besprochen. Mit gespannter Erwartung und angeregter Phantasie betrachtet man die erste Szene. Wer den Film schon gesehen hat, sieht ihn neu und ganz anders. Wer ihn noch nicht kennt, ist am Ende ganz gespannt, wie die Geschichte sich im Zusammenhang entwickelt. Charaktere und Themen des Films treten in einer Intensität in Erscheinung, die man im schnellen Hin- und Vorbeisehen so nicht erleben kann.
Ablauf:
Nach der Begrüßung und Ankündigung des Films werden ausgewählte Filmausschnitte besprochen und gezeigt. Zwischen den Sequenzen sorgt der Gospelchor für Entspannung und Abwechslung mit seinen Liedern. Am Schluss wird eine Fürbitte gehalten, die Bezug auf das Filmthema nimmt. Nach dem Gottesdienst wird ein gemeinsames Mittagessen angeboten. Am Abend wird der Film dann in voller Länge gezeigt.